
Aktuelles
Seminar: "Praxis trifft Wissenschaft - Innovatives Monitoring"
Donnerstag, 28. Mai 2026 um 13:00 bis 17:00 Uhr im BMLUK, Stubenring 1, 1010 Wien, 1. Stock, Gobelinsaal (Saal II)
Die Österreichische Gesellschaft für Hydrologie lädt zum Seminar „Innovatives Monitoring“ ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen und neue Methoden der hydrologischen Beobachtung – von Anwendungen für das Gletschermonitoring im Hochgebirge, bis hin zu innovativen Messverfahren für den Feststofftransport in Fließgewässern.
Termin: Donnerstag, 28. Mai 2026 um 13:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Stubenring 1, 1010 Wien, 1. Stock, Gobelinsaal (Saal II)
Innovatives Monitoring ist eine wesentliche Grundlage für belastbare Analysen und fundierte Entscheidungen im Wasserhaushalt. Fortschritte in Sensorik und Datenerhebung ermöglichen ein vertieftes Prozessverständnis und tragen dazu bei, Unsicherheiten zu reduzieren – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender klimatischer Veränderungen und hydrologischer Extremereignisse.
Das Seminar bietet einen kompakten Überblick über den Stand der Technik, praxisnahe Einblicke in aktuelle Anwendungen sowie Raum für fachlichen Austausch und Diskussion.
Vortragsprogramm:
Robert Delleske (GEORESEARCH) Neue Perspektiven im Hochgebirge: UAV-Monitoring von Gletschern, Permafrost und Massenbewegungen
Franziska Koch und Karsten Schulz (BOKU) Innovative Monitoring-Methoden in der Alpinen Hydrologie - Supraleitgravimetrie und Globale Navigation Satellite System (GNSS)
Rolf Rindlerm (BOKU) Bestimmung der Fließgeschwindigkeiten in alpinen Flüssen mit videogestützen Systemen und neue Entwicklungen beim Geschiebemonitoring
Jakob Höllrigl (TU Wien) Entwicklung eines Schwebstoffmonitorings mittels Hydroakustik
Mathias Brennwald (EAWAG) miniRUEDI: Ein (Edel-)Gaslabor für unterwegs
Günter Blöschl und Bori Szeles (TU Wien) Neue Messmethoden im hydrologischen Freiluftlabor Petzenkirchen, HOAL
Die Details zum Programm finden Sie hier: Programm ÖGH Seminar
6th International Workshop on High‑Frequency Water‑Quality Monitoring and Analysis
Von 2. bis 4. September 2026 in Freiburg, Deutschland.
Die Universität Freiburg veranstaltet vom 2. bis 4. September 2026 den 6th International Workshop on High‑Frequency Water‑Quality Monitoring and Analysis.
Keynote Speaker sind dieses Jahr Prof. Dr. Julia Knapp (Universität Bayreuth, Deutschland) und Joachim Rozemeijer (Deltares, Niederlande). Abstracts können noch bis zum 12. April eingereicht werden. Unter folgender Adresse finden Sie alle relevanten Infos: https://hf-water-quality-ws.github.io/HF-Water-Quality-WS/
Generalversammlung 2025 und Fachvorträge der Preisträger:innen des Kresser Preises
Mittwoch, 05. November 2025, im Festsaal des „Haus der Ingenieure“ Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, 2.Stock
Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung freuen wir uns auf spannende Fachvorträge junger Wissenschaftler:innen und Preisträger:innen des Kresser-Preises 2025.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für alle Einsendungen.
Die Preisträger:innen werden Vorträge zu folgenden Themen halten:
Hanna Zeitfogel (1.Platz) Raum-zeitliche Entwicklung der Grundwasserneubildungsraten in Österreich
Diego Hernandez (2.Platz) The effects of large-scale atmospheric blocking on flood discharge in Europe over the last 60 years
Gabriel Stecher (3.Platz) Auswirkungen der Wasserkraftspeicher auf Hochwasserabflüsse
Zusätzlich wird der ÖGH-Präsident und Preisträger des „Nobelpreis für Wasser 2025“ Prof. Günter Blöschl einen Fachvortrag zum Thema “Werden Hochwasser größer? Ursachen, Trends und Handlungsoptionen” halten.
Um 15:15 Uhr ist der offizielle Beginn der Generalversammlung.
Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir aufgrund technischer Gegebenheiten dieses Seminar nicht in hybrider Form abhalten können.
Das Programm finden Sie auch hier: Programm ÖGH-Generalversammlung
Aktuelle Informationen und Daten zur Wasserbilanz
Die vom Wettergeschehen abhängige, große Varianz des Wasserdargebots in Österreich ergibt fast unendlich viele Kombinationen für die vom Niederschlag bestimmten Komponenten des Wasserkreislaufes, den oberirdischen Abfluss und die Grundwasserstände. Einen Versuch diese Zusammenhänge aktuell zu beschreiben gibt es in Form von hydrographischen Monatsberichten, die von der Abteilung I/3 - Wasserhaushalt (HZB) veröffentlicht werden. Diese Informationen finden Sie bis zur Mitte des dem Berichtsmonat folgenden Monats, auf der Homepage des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK).
Hydrographische Daten, die Basis für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser.
Die Verteilung der Wassermengen unterliegt großen räumlichen und zeitlichen Unterschieden. Um die hydrologischen Prozesse des Wasserkreislaufes besser verstehen und in Zahlen definieren zu können, beobachtet die Hydrographie Österreichs den Niederschlag, den Abfluss an unseren Gewässern und das Grundwasser. Diese Daten beschreiben aber nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart, sie ermöglichen auch die Veränderungen durch den Klimawandel in der Zukunft besser zu verstehen.
Eine international Studie (Link zu ORF Science) auf Basis von Abfluss-Messdaten aus über 9500 hydrologischen Einzugsgebieten auf der ganzen Welt zeigt, dass die Flusssysteme wesentlich sensibler auf die Änderungen reagieren als bisher angenommen.